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Aktuelles

Startschuss für Kampagne „Sprich mit mir! Über Krebs.“

KAMPAGNENSTART MIT DEM DURCHSCHNEIDENDE „TABU-BANDS“: TIM GEROLD, AOK RHEINLAND/HAMBURG, PROF. DR. ULLRICH GRAEVEN, KREBSGESELLSCHAFT NRW, PROF. DR. ANDREAS MEYER-FALCKE, STADT DüSSELDORF, UND STADTDIREKTOR BURKHARD HINTZSCHE. FOTO: GEORG MOESER

Von Krebs Betroffene und Angehörige durch eine neue Offenheit gegenüberder Krankheit entlasten – das hat sich die Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. zum Ziel gesetzt. Am 1. September 2018 fiel der Startschuss für die Kampagne „Sprich mit mir! ÜberKrebs.“ im Rahmen der Benefiz-Ruderregatta im Düsseldorfer Medienhafen. Die Kampagne leistet einen Beitrag dazu, Missverständnisse über Krebs aufzuklären und Wissen und Verständnis zu schaffen. Projektpartner sind die Fachgruppe Selbsthilfe und die AOK Rheinland/Hamburg.

Krebs enttabuisieren – unter diesem Motto durchtrennten Prof.Dr. med. Ullrich Graeven, Vorstandsvorsitzender der Krebsgesellschaft NRW, Prof. Dr. med. Andreas Meyer-Falcke, Beigeordneter für Personal und Gesundheit der Stadt Düsseldorf, Tim Gerold, Unternehmensbereich Gesundheitsförderung der AOK Rheinland/Hamburg und Burkard Hintzsche, Stadtdirektor, im Düsseldorfer Medienhafen zum Kampagnenstart symbolisch ein Tabuband und luden zum offenen Dialog über Krebs ein. Zahlreiche Passanten und Interessierte nahmen das Angebot an. Prof. Dr. Ullrich Graeven erklärte in seiner Eröffnungsrede: „Wir wollen den Menschen die Angst vor dem Sprechenüber Krebs nehmen, indem wir Dialogmöglichkeiten schaffen. Wir möchten, dass Betroffene, Angehörige und auch Menschen, die nur zufällig mit dem Thema in Kontakt kommen, offen über die Krankheitsprechen können. Nur so können wir Verständnis schaffen und Missverständnisse vermeiden.“

Dem Tabuthema Krebs begegnen
Hintergrund der Kampagne ist die große Angst, die nach wie vor viele Menschen vor einer Krebserkrankung und dem Umgang mit dem Thema haben. Dabei steigt die Zahl derer, die Krebs überleben, stetig. Auch die Behandlungsmöglichkeiten und somit die Lebensqualität für Erkrankte verbessern sich Studienzufolge kontinuierlich. Trotzdem ist die Krankheit nach wie vor sehr negativ behaftet und wird oft tabuisiert. Die Krebsgesellschaft NRW möchte das Schweigen aufbrechen und zum Dialog anregen. So sollen Ängste in der Gesellschaft abgebaut und neue Perspektiven und Verständnis geschaffen werden.

Dialogangebote für Betroffene und Nicht-Betroffene
Um dieses Ziel zu erreichen, bedient sich die Krebsgesellschaft NRW zusammen mit ihren Projektpartnern ganz verschiedener Werkzeuge. Das Highlight der Kampagne stellt ein Poetry-Slam unter dem Motto „Klartext statt Kopfkino“ dar, bei dem kreative Köpfe ihre literarische Aufbereitung des Themas Krebs einreichen können. Der Sieger wird am Weltkrebstag 2019 (4. Februar) bei einem großen Final-Slam gekürt.

Herzstück der Kampagne ist das Buch „Sprich mit mir! Über Krebs.“, welches aus dem Alltag einer schwierigen Kommunikation aus der Perspektive von Betroffenen, Angehörigen, Arbeitskollegen, Nachbarn sowie Ärzten berichtet. Betroffene und Angehörige haben zudem die Möglichkeit, an kostenfreien Gesprächstrainingstrainings der Volkshochschulen in Duisburg, Leverkusen und Mönchengladbach teilzunehmen. Hier können sie Kommunikations-Werkzeuge kennenlernen, um schwierigen Situationen einfacher zu begegnen. Die Veranstaltungen sollen neuen Mut geben, offen über das Thema Krebs zu sprechen.

Düsseldorf, 1.September 2018.

Von Krebs Betroffene und Angehörige durch eine neue Offenheit gegenüberder Krankheit entlasten – das hat sich die Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. zum Ziel gesetzt. Am 1. September 2018 fiel der Startschuss für die Kampagne „Sprich mit mir! ÜberKrebs.“ im Rahmen der Benefiz-Ruderregatta im Düsseldorfer Medienhafen. Die Kampagne leistet einen Beitrag dazu, Missverständnisse über Krebs aufzuklären und Wissen und Verständnis zu schaffen. Projektpartner sind die Fachgruppe Selbsthilfe und die AOK Rheinland/Hamburg.

Krebs enttabuisieren – unter diesem Motto durchtrennten Prof.Dr. med. Ullrich Graeven, Vorstandsvorsitzender der Krebsgesellschaft NRW, Prof. Dr. med. Andreas Meyer-Falcke, Beigeordneter für Personal und Gesundheit der Stadt Düsseldorf, Tim Gerold, Unternehmensbereich Gesundheitsförderung der AOK Rheinland/Hamburg und Burkard Hintzsche, Stadtdirektor, im Düsseldorfer Medienhafen zum Kampagnenstart symbolisch ein Tabuband und luden zum offenen Dialog über Krebs ein. Zahlreiche Passanten und Interessierte nahmen das Angebot an. Prof. Dr. Ullrich Graeven erklärte in seiner Eröffnungsrede: „Wir wollen den Menschen die Angst vor dem Sprechenüber Krebs nehmen, indem wir Dialogmöglichkeiten schaffen. Wir möchten, dass Betroffene, Angehörige und auch Menschen, die nur zufällig mit dem Thema in Kontakt kommen, offen über die Krankheitsprechen können. Nur so können wir Verständnis schaffen und Missverständnisse vermeiden.“

Dem Tabuthema Krebs begegnen
Hintergrund der Kampagne ist die große Angst, die nach wie vor viele Menschen vor einer Krebserkrankung und dem Umgang mit dem Thema haben. Dabei steigt die Zahl derer, die Krebs überleben, stetig. Auch die Behandlungsmöglichkeiten und somit die Lebensqualität für Erkrankte verbessern sich Studienzufolge kontinuierlich. Trotzdem ist die Krankheit nach wie vor sehr negativ behaftet und wird oft tabuisiert. Die Krebsgesellschaft NRW möchte das Schweigen aufbrechen und zum Dialog anregen. So sollen Ängste in der Gesellschaft abgebaut und neue Perspektiven und Verständnis geschaffen werden.

Dialogangebote für Betroffene und Nicht-Betroffene
Um dieses Ziel zu erreichen, bedient sich die Krebsgesellschaft NRW zusammen mit ihren Projektpartnern ganz verschiedener Werkzeuge. Das Highlight der Kampagne stellt ein Poetry-Slam unter dem Motto „Klartext statt Kopfkino“ dar, bei dem kreative Köpfe ihre literarische Aufbereitung des Themas Krebs einreichen können. Der Sieger wird am Weltkrebstag 2019 (4. Februar) bei einem großen Final-Slam gekürt.

Herzstück der Kampagne ist das Buch „Sprich mit mir! Über Krebs.“, welches aus dem Alltag einer schwierigen Kommunikation aus der Perspektive von Betroffenen, Angehörigen, Arbeitskollegen, Nachbarn sowie Ärzten berichtet. Betroffene und Angehörige haben zudem die Möglichkeit, an kostenfreien Gesprächstrainingstrainings der Volkshochschulen in Duisburg, Leverkusen und Mönchengladbach teilzunehmen. Hier können sie Kommunikations-Werkzeuge kennenlernen, um schwierigen Situationen einfacher zu begegnen. Die Veranstaltungen sollen neuen Mut geben, offen über das Thema Krebs zu sprechen.

Düsseldorf, 1.September 2018.

Die Perspektiven sind da

In diesem Heft sprechen wir Klartext: über Krebs! Ist dies denn überhaupt noch notwendig? Wir sind doch alle gut informiert und vernetzt. Es war nie so leicht zu kommunizieren wie heute, auch über Krebs. Trotz alledem zeigt sich gesamtgesellschaftlich keine nennenswerte Veränderung. Es herrscht in erster Linie Angst und das drückt sich auch in der Sprache und dem Sprechen der Menschen aus. Wir wollen weg von der Kriegsmetaphorik, die mit Kampf und Niederlage droht. Wir wollen eine positivere Sprache, die das ausdrückt, was uns epidemiologische Daten längst zeigen: Dass zunehmend mehr krebserkrankte Menschen überleben.
Weiterhin bereichten wir im Jahresmagazin aktuelle Projekte, Aktivitäten und Veranstaltungen.
Das Heft gibt es als PDF und kann auch als Printversion bestellt werden.

In diesem Heft sprechen wir Klartext: über Krebs! Ist dies denn überhaupt noch notwendig? Wir sind doch alle gut informiert und vernetzt. Es war nie so leicht zu kommunizieren wie heute, auch über Krebs. Trotz alledem zeigt sich gesamtgesellschaftlich keine nennenswerte Veränderung. Es herrscht in erster Linie Angst und das drückt sich auch in der Sprache und dem Sprechen der Menschen aus. Wir wollen weg von der Kriegsmetaphorik, die mit Kampf und Niederlage droht. Wir wollen eine positivere Sprache, die das ausdrückt, was uns epidemiologische Daten längst zeigen: Dass zunehmend mehr krebserkrankte Menschen überleben.
Weiterhin bereichten wir im Jahresmagazin aktuelle Projekte, Aktivitäten und Veranstaltungen.
Das Heft gibt es als PDF und kann auch als Printversion bestellt werden.

Psychoonkologie-Projekt isPO: Versorgungspartner in NRW stehen fest

TREFFEN DER PARTNER IM APRIL 2018 FOTO: CIO, UNIKLINIK KöLN

Der Innovationsfonds der Bundesregierung unterstützt mit 9,1 Millionen Euro das vermutlich größte Projekt, das zur Psychoonkologie in Deutschland jemals durchgeführt wurde. Ziel des Projektes ist es, bis 2022 ein Konzept für eine flächendeckende Versorgung von Krebspatienten mit psychoonkologischen Leistungen im Krankenhaus und im niedergelassenen Bereich zu definieren sowie dafür geeignete Strukturen, Prozesse und Leistungsumfänge in der intersektoralen Versorgung zu benennen.

Ein wichtiger Meilenstein wurde im März 2018 erreicht: Neben der Versorgung der Patienten am Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) der Uniklinik Köln, werden in das Projekt drei weitere, nicht-universitäre Standorte als Partner in den NRW-Regierungsbezirken Köln und Düsseldorf einbezogen. Mit Blick auf die wohnortnahe Betreuung von Patienten kann auf diese Weise bereits in der Projektphase ein realistisches Szenario psychoonkologischer Versorgung in Deutschland entwickelt werden. Mit den kooperierenden Standorten in Troisdorf, Neuss und Mönchengladbach wurden diese Partner gefunden. Sie unterzeichneten eine entsprechende Absichtserklärung.

An allen Standorten werden in den kommenden Monaten psychoonkologische Versorgungsnetzwerke aufgebaut, an denen neben den Kliniken auch onkologische Versorger aus dem niedergelassenen Bereich beteiligt sind. Jedes dieser regionalen Netzwerke wird geleitet von einem ärztlichen Vertreter des Onkologischen Zentrums sowie einem niedergelassenen Kassenarzt. Für Administration und Qualitätssicherung gibt es je einen Netzwerkadministrator. Aufbau, Organisation und Koordination der Netzwerke werden im Projekt von der Krebsgesellschaft NRW unterstützt und begleitet.

 „Als Netzwerkpartner wurden onkologische Zentren ausgewählt, die vorab definierte Kriterien erfüllen.“ erklärt Anna Arning, stellv. Geschäftsführerin bei der Krebsgesellschaft NRW.

Die kooperierenden stationären Einrichtungen sind zertifizierte Zentren, die eine ausreichende Zahl an onkologischen Erstdiagnosen aufweisen und bereits eine psychoonkologische Basisversorgung vorhalten. Kooperierende ambulante Einrichtungen sind Arztpraxen mit KV-Zulassung, einem zertifizierten QM-System sowie mindestens einem speziell qualifizierten Facharzt. Zudem wurde darauf geachtet, dass neben der Metropole Köln über die drei regionalen Standorte auch Ober- und Mittelzentren sowie der ländlichen Raum abgebildet sind.

"Engagierte und motivierte Partner zu finden, war für den Erfolg des Projektes enorm wichtig“, so Professor Michael Hallek, Direktor der Klinik I für Innere Medizin am Universitätsklinikum Köln und der federführenden Einrichtung im isPO-Projekt.

Die Kooperation mit den Kliniken und Praxen wird insgesamt über fast drei Jahre bestehen und bedeutet für alle Mitwirkenden einen entsprechenden Mehraufwand über eine lange Zeit. In diesem Zeitraum werden insgesamt knapp 3.500 Patienten psychoonkologisch versorgt. Dabei wird genau erfasst, welche Maßnahmen zum Einsatz kommen und wie die psychoonkologischen Versorgungsangebote bei jedem Patienten wirken. Hierzu muss die Versorgung nicht nur konzeptgetreu umgesetzt, sondern auch systematisch dokumentiert werden, denn darauf beruhen später die Analysen und Konzepte für die angestrebte Versorgung in ganz Deutschland.

Integrierte, sektorenübergreifende Psychoonkologie (isPO)
An dem auf vier Jahre angelegten Projekt isPO wirken insgesamt 15 Partner aus allen Sektoren des Gesundheitswesens mit, die an der Entwicklung, Erbringung und Evaluierung psychoonkologischer Leistungen beteiligt sind. Projektstart war der 1. Oktober 2017, die Projektleitung liegt beim der Psychoonkologischen Versorgungsforschung der Klinik I für Innere Medizin am Universitätsklinikum Köln, vertreten durch Priv.-Doz. Dr. Michael Kusch. Das Projekt wird im Ballungsraum Köln sowie an drei regionalen Standorten in NRW (Neuss, Troisdorf, Mönchengladbach) über ärztlich geleitete Netzwerke realisiert. Je nach individuellem Bedarf erhalten Krebspatienten dort eine gestufte psychosoziale und/oder psychotherapeutische Versorgung. Diese beginnt zum Zeitpunkt der Krebsdiagnose und wird über einen Zeitraum von 12 Monaten sektorenübergreifend erbracht.

Bildunterschrift: vlnr: Dr. Steffen Krebs, Bereichsleiter Qualitäts- und Zentrenmanagement CIO, Uniklinik Köln / Prof. Dr. Ullrich Graeven, Leiter des Onkologischen Zentrums der Kliniken Maria Hilf Mönchengladbach und Vorstandsvorsitzender der Krebsgesellschaft NRW / Dr. Gerdamarie Schmidt, Fachärztin für Anästhesie, Psychotherapie, Psychoonkologie, GFO Kliniken, Standort St. Josef-Hospital Troisdorf / PD Dr. phil. Michael Kusch, isPO-Projektleiter, Psychoonkologische Versorgungsforschung in der Klinik I für Innere Medizin, Uniklinik KölnUniv.-Prof. Dr. Michael Hallek, Direktor Klink I für Innere Medizin und CIO, Uniklinik Köln / Dr. Lars Galonska, Oberarzt, Sektionsleitung Hämatologie und Onkologie, Johanna Etienne Krankenhaus, Neuss / Anna Arning, stellv. Geschäftsführerin Krebsgesellschaft NRW, Düsseldorf / Lukas Matyschik, Leiter Qualitäts- und Risikomanagement und Netzwerkkoordinator Johanna Etienne Krankenhaus Neuss / Dipl.-Psychologin Christiane Karlowsky, Psychoonkologie DKG, GFO Kliniken, Standort St. Josef-Hospital Troisdorf


27.04.2018

Der Innovationsfonds der Bundesregierung unterstützt mit 9,1 Millionen Euro das vermutlich größte Projekt, das zur Psychoonkologie in Deutschland jemals durchgeführt wurde. Ziel des Projektes ist es, bis 2022 ein Konzept für eine flächendeckende Versorgung von Krebspatienten mit psychoonkologischen Leistungen im Krankenhaus und im niedergelassenen Bereich zu definieren sowie dafür geeignete Strukturen, Prozesse und Leistungsumfänge in der intersektoralen Versorgung zu benennen.

Ein wichtiger Meilenstein wurde im März 2018 erreicht: Neben der Versorgung der Patienten am Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) der Uniklinik Köln, werden in das Projekt drei weitere, nicht-universitäre Standorte als Partner in den NRW-Regierungsbezirken Köln und Düsseldorf einbezogen. Mit Blick auf die wohnortnahe Betreuung von Patienten kann auf diese Weise bereits in der Projektphase ein realistisches Szenario psychoonkologischer Versorgung in Deutschland entwickelt werden. Mit den kooperierenden Standorten in Troisdorf, Neuss und Mönchengladbach wurden diese Partner gefunden. Sie unterzeichneten eine entsprechende Absichtserklärung.

An allen Standorten werden in den kommenden Monaten psychoonkologische Versorgungsnetzwerke aufgebaut, an denen neben den Kliniken auch onkologische Versorger aus dem niedergelassenen Bereich beteiligt sind. Jedes dieser regionalen Netzwerke wird geleitet von einem ärztlichen Vertreter des Onkologischen Zentrums sowie einem niedergelassenen Kassenarzt. Für Administration und Qualitätssicherung gibt es je einen Netzwerkadministrator. Aufbau, Organisation und Koordination der Netzwerke werden im Projekt von der Krebsgesellschaft NRW unterstützt und begleitet.

 „Als Netzwerkpartner wurden onkologische Zentren ausgewählt, die vorab definierte Kriterien erfüllen.“ erklärt Anna Arning, stellv. Geschäftsführerin bei der Krebsgesellschaft NRW.

Die kooperierenden stationären Einrichtungen sind zertifizierte Zentren, die eine ausreichende Zahl an onkologischen Erstdiagnosen aufweisen und bereits eine psychoonkologische Basisversorgung vorhalten. Kooperierende ambulante Einrichtungen sind Arztpraxen mit KV-Zulassung, einem zertifizierten QM-System sowie mindestens einem speziell qualifizierten Facharzt. Zudem wurde darauf geachtet, dass neben der Metropole Köln über die drei regionalen Standorte auch Ober- und Mittelzentren sowie der ländlichen Raum abgebildet sind.

"Engagierte und motivierte Partner zu finden, war für den Erfolg des Projektes enorm wichtig“, so Professor Michael Hallek, Direktor der Klinik I für Innere Medizin am Universitätsklinikum Köln und der federführenden Einrichtung im isPO-Projekt.

Die Kooperation mit den Kliniken und Praxen wird insgesamt über fast drei Jahre bestehen und bedeutet für alle Mitwirkenden einen entsprechenden Mehraufwand über eine lange Zeit. In diesem Zeitraum werden insgesamt knapp 3.500 Patienten psychoonkologisch versorgt. Dabei wird genau erfasst, welche Maßnahmen zum Einsatz kommen und wie die psychoonkologischen Versorgungsangebote bei jedem Patienten wirken. Hierzu muss die Versorgung nicht nur konzeptgetreu umgesetzt, sondern auch systematisch dokumentiert werden, denn darauf beruhen später die Analysen und Konzepte für die angestrebte Versorgung in ganz Deutschland.

Integrierte, sektorenübergreifende Psychoonkologie (isPO)
An dem auf vier Jahre angelegten Projekt isPO wirken insgesamt 15 Partner aus allen Sektoren des Gesundheitswesens mit, die an der Entwicklung, Erbringung und Evaluierung psychoonkologischer Leistungen beteiligt sind. Projektstart war der 1. Oktober 2017, die Projektleitung liegt beim der Psychoonkologischen Versorgungsforschung der Klinik I für Innere Medizin am Universitätsklinikum Köln, vertreten durch Priv.-Doz. Dr. Michael Kusch. Das Projekt wird im Ballungsraum Köln sowie an drei regionalen Standorten in NRW (Neuss, Troisdorf, Mönchengladbach) über ärztlich geleitete Netzwerke realisiert. Je nach individuellem Bedarf erhalten Krebspatienten dort eine gestufte psychosoziale und/oder psychotherapeutische Versorgung. Diese beginnt zum Zeitpunkt der Krebsdiagnose und wird über einen Zeitraum von 12 Monaten sektorenübergreifend erbracht.

Bildunterschrift: vlnr: Dr. Steffen Krebs, Bereichsleiter Qualitäts- und Zentrenmanagement CIO, Uniklinik Köln / Prof. Dr. Ullrich Graeven, Leiter des Onkologischen Zentrums der Kliniken Maria Hilf Mönchengladbach und Vorstandsvorsitzender der Krebsgesellschaft NRW / Dr. Gerdamarie Schmidt, Fachärztin für Anästhesie, Psychotherapie, Psychoonkologie, GFO Kliniken, Standort St. Josef-Hospital Troisdorf / PD Dr. phil. Michael Kusch, isPO-Projektleiter, Psychoonkologische Versorgungsforschung in der Klinik I für Innere Medizin, Uniklinik KölnUniv.-Prof. Dr. Michael Hallek, Direktor Klink I für Innere Medizin und CIO, Uniklinik Köln / Dr. Lars Galonska, Oberarzt, Sektionsleitung Hämatologie und Onkologie, Johanna Etienne Krankenhaus, Neuss / Anna Arning, stellv. Geschäftsführerin Krebsgesellschaft NRW, Düsseldorf / Lukas Matyschik, Leiter Qualitäts- und Risikomanagement und Netzwerkkoordinator Johanna Etienne Krankenhaus Neuss / Dipl.-Psychologin Christiane Karlowsky, Psychoonkologie DKG, GFO Kliniken, Standort St. Josef-Hospital Troisdorf


27.04.2018

Düsseldorf am Ruder e.V. überreicht Scheck über 25.000 Euro

SCHECKüBERGABE AM RHEIN FOTO: R. JANICH

In diesem Jahr findet die Benefiz-Regatta am 1. September statt. Anlässlich der Scheckübergabe blickten der veranstaltende Verein„Düsseldorf am Ruder e.V.“ und der Ruderclub Germania Düsseldorf 1904 e.V. jedoch gerne noch einmal auf das vergangene Jahr zurück. Im Rahmen der Mitgliederversammlung überreichten sie der Krebsgesellschaft NRW einen Scheck über 25.000 Euro. Diesen beachtlichen Erlös hatte die letztjährige Regatta eingebracht.

„Wir sind sehr stolz, dass sich die Regatta als Sport- und Spendenevent mehr und mehr in der Stadt etabliert und dass wir im Vergleich zu den vorherigen Jahren die Spendensumme weiter erhöhen konnten“, so der Ehrenvorsitzende des Ruderclub Germania, Albrecht Müller.

Dr. Margret Schrader, Geschäftsführerin der Krebsgesellschaft NRW, bedankte sich mit herzlichen Worten für die Unterstützung. Mit dem Erlös der Regatta sollen Projekte der Krebsgesellschaf tNRW gefördert werden. Diese ist in vielen Bereichen aktiv. Zum Beispiel in Kitas und Schulen, um im Rahmen der Hautkrebsprävention gezielt früh anzusetzen und den Schutz junger Haut ins Bewusstsein zu rücken. Für Betriebe bietet die Krebsgesellschaft NRW spezielle Schulungsangebote Krebsprävention an.

Mit Blick auf die Versorgung von Krebspatienten macht sich die Gesellschaftauch für Behandlungsqualität und psychosoziale Krebsberatung stark. Als Anlaufstelle und Lotse im Gesundheitswesen bietet sie verlässliche Informationen. Erkrankte und Angehörige erfahren fachkundige psychosoziale Erstberatung im Rahmen einer Telefonsprechstunde. Für Düsseldorf und Umgebung steht Ratsuchenden eine ambulante psychosoziale Krebsberatungsstelle zu rVerfügung.

Düsseldorf, 11.04.2018

In diesem Jahr findet die Benefiz-Regatta am 1. September statt. Anlässlich der Scheckübergabe blickten der veranstaltende Verein„Düsseldorf am Ruder e.V.“ und der Ruderclub Germania Düsseldorf 1904 e.V. jedoch gerne noch einmal auf das vergangene Jahr zurück. Im Rahmen der Mitgliederversammlung überreichten sie der Krebsgesellschaft NRW einen Scheck über 25.000 Euro. Diesen beachtlichen Erlös hatte die letztjährige Regatta eingebracht.

„Wir sind sehr stolz, dass sich die Regatta als Sport- und Spendenevent mehr und mehr in der Stadt etabliert und dass wir im Vergleich zu den vorherigen Jahren die Spendensumme weiter erhöhen konnten“, so der Ehrenvorsitzende des Ruderclub Germania, Albrecht Müller.

Dr. Margret Schrader, Geschäftsführerin der Krebsgesellschaft NRW, bedankte sich mit herzlichen Worten für die Unterstützung. Mit dem Erlös der Regatta sollen Projekte der Krebsgesellschaf tNRW gefördert werden. Diese ist in vielen Bereichen aktiv. Zum Beispiel in Kitas und Schulen, um im Rahmen der Hautkrebsprävention gezielt früh anzusetzen und den Schutz junger Haut ins Bewusstsein zu rücken. Für Betriebe bietet die Krebsgesellschaft NRW spezielle Schulungsangebote Krebsprävention an.

Mit Blick auf die Versorgung von Krebspatienten macht sich die Gesellschaftauch für Behandlungsqualität und psychosoziale Krebsberatung stark. Als Anlaufstelle und Lotse im Gesundheitswesen bietet sie verlässliche Informationen. Erkrankte und Angehörige erfahren fachkundige psychosoziale Erstberatung im Rahmen einer Telefonsprechstunde. Für Düsseldorf und Umgebung steht Ratsuchenden eine ambulante psychosoziale Krebsberatungsstelle zu rVerfügung.

Düsseldorf, 11.04.2018

Darmkrebsmonat März: Mach deine Lieben mutig!

QUELLE: FOTOLIA.COM, JONAS GLAUBITZ

Mit der Aktion „Mach deine Lieben mutig“ verweist die DeutscheILCO (Landeverband NRW) darauf, dass Familienmitglieder von Darmkrebspatientenselbst häufiger an Darmkrebs erkranken als andere Menschen. Bei Verwandtenersten Grades – also bei Eltern, Geschwistern und Kindern – ist das Erkrankungsrisikoetwa zwei- bis dreifach erhöht. Als großer Selbsthilfeverband steht dieDeutsche ILCO Darmkrebserkrankten zur Seite, bietet Gruppen an und besuchtPatienten in Kliniken. „Wir haben sehr engen Kontakt zu den Menschen und wissenaus eigener Erfahrung, wie sich das anfühlt, wenn man die Diagnose Darmkrebsbekommt“, berichtet Erich Grohmann vom ILCO-Bundesverband. Mit der Aktion „Machdeine Lieben mutig“ bietet die ILCO Hilfe und eine Botschaft an. „Wir möchten,dass Betroffene, trotz eigener Erkrankung und den damit verbundenen Sorgen, andie Gesundheit ihrer Lieben zu Hause denken, vielleicht könnten auch sieerkranken“, so Grohmann: „Mit diesem Appell wollen wir die Angst nichtvergrößern, sondern die Menschen mutiger machen, denn Darmkrebs ist keingänzlich unabwendbares Schicksal.“ Darmkrebs lässt sich früh erkennen und sogarvorbeugen. Tritt die Krankheit in der Familie auf, sollten Verwandte ihrem Arztdas mitteilen und fragen, ob für sie die Teilnahme anFrüherkennungsuntersuchungen, auch schon in jüngeren Jahren, empfehlenswertist.

„Mach deine Lieben mutig“ ist Teil der Kampagne „1000 MutigeMänner für NRW“ des Deutschen ILCO Landesverband NRW e. V. zusammen mit derKrebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. und der BARMER. Ziel ist es, auf dieMöglichkeit der Darmspiegelung hinzuweisen – eine Untersuchung, die Darmkrebsfrüh erkennen und sogar vorbeugen kann.

Mit der Aktion „Mach deine Lieben mutig“ verweist die DeutscheILCO (Landeverband NRW) darauf, dass Familienmitglieder von Darmkrebspatientenselbst häufiger an Darmkrebs erkranken als andere Menschen. Bei Verwandtenersten Grades – also bei Eltern, Geschwistern und Kindern – ist das Erkrankungsrisikoetwa zwei- bis dreifach erhöht. Als großer Selbsthilfeverband steht dieDeutsche ILCO Darmkrebserkrankten zur Seite, bietet Gruppen an und besuchtPatienten in Kliniken. „Wir haben sehr engen Kontakt zu den Menschen und wissenaus eigener Erfahrung, wie sich das anfühlt, wenn man die Diagnose Darmkrebsbekommt“, berichtet Erich Grohmann vom ILCO-Bundesverband. Mit der Aktion „Machdeine Lieben mutig“ bietet die ILCO Hilfe und eine Botschaft an. „Wir möchten,dass Betroffene, trotz eigener Erkrankung und den damit verbundenen Sorgen, andie Gesundheit ihrer Lieben zu Hause denken, vielleicht könnten auch sieerkranken“, so Grohmann: „Mit diesem Appell wollen wir die Angst nichtvergrößern, sondern die Menschen mutiger machen, denn Darmkrebs ist keingänzlich unabwendbares Schicksal.“ Darmkrebs lässt sich früh erkennen und sogarvorbeugen. Tritt die Krankheit in der Familie auf, sollten Verwandte ihrem Arztdas mitteilen und fragen, ob für sie die Teilnahme anFrüherkennungsuntersuchungen, auch schon in jüngeren Jahren, empfehlenswertist.

„Mach deine Lieben mutig“ ist Teil der Kampagne „1000 MutigeMänner für NRW“ des Deutschen ILCO Landesverband NRW e. V. zusammen mit derKrebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. und der BARMER. Ziel ist es, auf dieMöglichkeit der Darmspiegelung hinzuweisen – eine Untersuchung, die Darmkrebsfrüh erkennen und sogar vorbeugen kann.

Neue Broschüre hilft bei der Suche im Netz

Bei quasi allem Themen - ob alltäglich oder nicht - gehört die Recherche im Internet obligatorisch dazu. Die Infos sind schnell und rund um die Uhr verfügbar. Das ist bequem, aber es gibt auch viele Fallstricke - vor allem wenn es um Krebserkrankungen geht. Das Netz bietet eine regelrechte Flut an Informationen - qualitativ sehr gute und seriöse Inhalte, aber auch viel Emotionales und „Zweifelhaftes“. Das kann eher verunsichern, als helfen.

Mehr Sicherheit beim Surfen soll die neue Broschüre der Krebsgesellschaft NRW geben. Hier finden sich Tipps was „gute Seiten“ leisten müssen und wie sich zweifelhafte Informationsangebote erkennen lassen. Begriffe der Websprache und die derzeit wichtigsten Internetseiten zum Thema Krebs werden erklärt.

Qualitativ gute Informationen zu Krebs können helfen, dennoch sollten sie nie allein für sich stehen. Vor allem bei Fragen zum individuellen Krankheitsbild ist höchste Vorsicht geboten. Hier sind die behandelnden Ärzte die wichtigsten Ansprechpartner und sollten nicht durch digitale (und analoge) Ratgeber ersetzt werden.
Die neue Broschüre kann als PDF heruntergeladen oder innerhalb von NRW kostenfrei bei uns bestellt werden. Bei größeren Stückzahlen wird eine Portogebühr erhoben.

Februar 2018

Bei quasi allem Themen - ob alltäglich oder nicht - gehört die Recherche im Internet obligatorisch dazu. Die Infos sind schnell und rund um die Uhr verfügbar. Das ist bequem, aber es gibt auch viele Fallstricke - vor allem wenn es um Krebserkrankungen geht. Das Netz bietet eine regelrechte Flut an Informationen - qualitativ sehr gute und seriöse Inhalte, aber auch viel Emotionales und „Zweifelhaftes“. Das kann eher verunsichern, als helfen.

Mehr Sicherheit beim Surfen soll die neue Broschüre der Krebsgesellschaft NRW geben. Hier finden sich Tipps was „gute Seiten“ leisten müssen und wie sich zweifelhafte Informationsangebote erkennen lassen. Begriffe der Websprache und die derzeit wichtigsten Internetseiten zum Thema Krebs werden erklärt.

Qualitativ gute Informationen zu Krebs können helfen, dennoch sollten sie nie allein für sich stehen. Vor allem bei Fragen zum individuellen Krankheitsbild ist höchste Vorsicht geboten. Hier sind die behandelnden Ärzte die wichtigsten Ansprechpartner und sollten nicht durch digitale (und analoge) Ratgeber ersetzt werden.
Die neue Broschüre kann als PDF heruntergeladen oder innerhalb von NRW kostenfrei bei uns bestellt werden. Bei größeren Stückzahlen wird eine Portogebühr erhoben.

Februar 2018

Information zu Methadon

QUELLE: PIXABAY.COM

Das Thema Methadon zur Behandlung von Krebserkrankungen hat in den vergangenen Monaten für ein großes Medienecho gesorgt. Das hat bei vielen Krebsbetroffenen Fragen aufgeworfen - insbesondere zum Einsatz von Methadon bei fortgeschrittenen Erkrankungen. Jetzt hat das Ärztliche Zentrumfür Qualität in der Medizin (ÄZQ) eine Kurzinformation für Patienten veröffentlicht, die zusammenfasst, warum Experten derzeit vom Einsatz von Methadon bei der Krebsbehandlung abraten und wie sich die Wirksamkeit von Medikamenten nachweisen lässt.
Januar 2018

Das Thema Methadon zur Behandlung von Krebserkrankungen hat in den vergangenen Monaten für ein großes Medienecho gesorgt. Das hat bei vielen Krebsbetroffenen Fragen aufgeworfen - insbesondere zum Einsatz von Methadon bei fortgeschrittenen Erkrankungen. Jetzt hat das Ärztliche Zentrumfür Qualität in der Medizin (ÄZQ) eine Kurzinformation für Patienten veröffentlicht, die zusammenfasst, warum Experten derzeit vom Einsatz von Methadon bei der Krebsbehandlung abraten und wie sich die Wirksamkeit von Medikamenten nachweisen lässt.
Januar 2018