Aktuelles

Bedarf an ambulanter psychoonkologischer Beratung wird weiter ansteigen

FOTOLIA
„QualitätsverbundKrebsberatung NRW“ legt zweiten einrichtungsübergreifenden Bericht vor
Die ambulante psychosoziale Krebsberatung gilt mittlerweile als unverzichtbarer Bestanteil der onkologischen Versorgung. Patienten und Angehörige haben ein Anrecht auf kompetente Beratung nach neuesten wissenschaftlichen Standards. Doch wie wird die Qualität der geleitsteten Arbeit eigentlich sichtbar?

Dieser Frage widmet sich seit zwei Jahren der „Qualitätsverbund Krebsberatung NRW“, ein Zusammenschluss von derzeit sieben ambulanten psychosozialen Krebsberatungsstellen unter Federführung der Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. Unterstützt wird der Verbund vom „Verein Lebenswert“ am Centrum für Integrierte Onkologie an der Universitätsklinik Köln.

Der Verbund bietet eine langfristig angelegte, trägerübergreifende Plattform – sowohl zur Umsetzung anerkannter Qualitätskriterien – als auch zur Weiterentwicklung der Qualität der ambulanten psychosozialen Krebsberatung. Die beteiligten Beratungsstellen arbeiten mit einem speziell für die ambulante Krebsberatung entwickelten Dokumentationssystem. Die erfassten Daten bilden die Grundlage für die partizipative Qualitätsentwicklung im Verbund und dienen der Öffentlichkeit zugleich als Qualitätsnachweis.

Der nun vorgestellte zweite einrichtungsübergreifende Bericht des „Qualitätsverbundes“ enthält ausgewählte Kennzahlen der Beratungstätigkeit aus dem Jahr 2016. Er setzt sich aus Daten der
Leistungsdokumentation von insgesamt sieben beteiligten Krebsberatungsstellen im Zeitraum vom 01.01.2016 bis 31.12.2016 zusammen. Dabei handelt es sich ausnahmslos um kumulative Werte, die keinerlei Rückschlüsse auf einzelne Personen zulassen.

Das Beratungsgespräch wird oft im Anschluss an die Akuttherapie gesucht
Im Jahr 2016 wurden in den beteiligten Beratungsstellen insgesamt 8200 Beratungen dokumentiert. Knapp 5000 Personen wurden versorgt, davon etwa ein Drittel Angehörige. Im Vergleich zum Vorjahr wurden in 2016 etwa 30 Prozent mehr Ratsuchende gezählt. Dies ist einerseits auf konsequentere Dokumentation zurückzuführen, weist aber auch auf eine tatsächlich gestiegene Nachfrage hin. Mehrheitlich (64 Prozent) nahmen Frauen das Beratungsangebot wahr. Dabei waren rund 71 Prozent der Ratsuchenden selbst erkrankt, fast 30 Prozent waren Angehörige.

Mit Blick auf die Art der Erkrankung überwog die Diagnose Brustkrebs (19 Prozent) gefolgt von Hautkrebs (17 Prozent) und Lungenkrebs (14 Prozent). In den meisten Fällen wurde die Beratungsstelle kurz nach der Diagnose oder nach Beendigung der Akuttherapie aufgesucht. Fast ein Drittel der Ratsuchenden nahm mehr als zwei Beratungsgespräche in Anspruch, knapp die Hälfte war mit einem Gespräch ausreichend versorgt. Dabei wurde nach wie vor das persönliche Gespräch (gegenüber telefonischer und schriftlicher Beratung) bevorzugt. Die Dauer eines „Vis à vis-Gesprächs“ wurde mit durchschnittlich 60 Minuten dokumentiert. Diese Angaben betreffen die reine Gesprächszeit und beinhalten keine Vor- und Nachbereitungszeiten durch die Berater.

„Die Tatsache, dass Erstkontakte insbesondere im Anschluss an die Akuttherapie erfolgen und dass gut die Hälfte mehrere Gespräche im Erkrankungsverlauf wahrnimmt, unterstreicht die besondere Bedeutung der ambulanten Versorgung durch psychosoziale Krebsberatungsstellen“, betont Anna Arning, stellvertretende Geschäftsführerin der Krebsgesellschaft NRW: „Vor dem Hintergrund steigender Neuerkrankungszahlen und kürzerer Liegezeiten in Kliniken ist davon auszugehen, dass der Bedarf an ambulanter psychoonkologischer Beratung weiter steigen wird. Die konsequente Einbindung ambulanter Krebsberatung in eine sektorenübergreifende psychoonkologische Versorgung ist wünschenswert. Ebenso wie ihre verlässliche Finanzierung“, so Frau Arning.

Jede im „Qualitätsverbund“ mitwirkende Krebsberatungsstelle erstellt mit Hilfe des Dokumentationssystems einen einrichtungsbezogenen Jahresbericht der dann in den Gesamtbericht des Verbundes eingeht. Dabei wurden Items ausgewählt, die eine übergeordnete Aussagekraft haben. Die Auswertung wurde in Beziehung zur Gesamtbevölkerung NRWs sowie zu Daten des Robert Koch-Instituts gesetzt. Zusätzlich wurden Strukturdaten der am Verbund beteiligten Einrichtungen erhoben. Alle im Qualitätsverbund zusammengeschlossenen Krebsberatungsstellen dokumentieren ihre Beratungsleistungen mit ausdrücklichem Einverständnis der jeweiligen Ratsuchenden.

Düsseldorf, 24. Oktober 2017

„QualitätsverbundKrebsberatung NRW“ legt zweiten einrichtungsübergreifenden Bericht vor
Die ambulante psychosoziale Krebsberatung gilt mittlerweile als unverzichtbarer Bestanteil der onkologischen Versorgung. Patienten und Angehörige haben ein Anrecht auf kompetente Beratung nach neuesten wissenschaftlichen Standards. Doch wie wird die Qualität der geleitsteten Arbeit eigentlich sichtbar?

Dieser Frage widmet sich seit zwei Jahren der „Qualitätsverbund Krebsberatung NRW“, ein Zusammenschluss von derzeit sieben ambulanten psychosozialen Krebsberatungsstellen unter Federführung der Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. Unterstützt wird der Verbund vom „Verein Lebenswert“ am Centrum für Integrierte Onkologie an der Universitätsklinik Köln.

Der Verbund bietet eine langfristig angelegte, trägerübergreifende Plattform – sowohl zur Umsetzung anerkannter Qualitätskriterien – als auch zur Weiterentwicklung der Qualität der ambulanten psychosozialen Krebsberatung. Die beteiligten Beratungsstellen arbeiten mit einem speziell für die ambulante Krebsberatung entwickelten Dokumentationssystem. Die erfassten Daten bilden die Grundlage für die partizipative Qualitätsentwicklung im Verbund und dienen der Öffentlichkeit zugleich als Qualitätsnachweis.

Der nun vorgestellte zweite einrichtungsübergreifende Bericht des „Qualitätsverbundes“ enthält ausgewählte Kennzahlen der Beratungstätigkeit aus dem Jahr 2016. Er setzt sich aus Daten der
Leistungsdokumentation von insgesamt sieben beteiligten Krebsberatungsstellen im Zeitraum vom 01.01.2016 bis 31.12.2016 zusammen. Dabei handelt es sich ausnahmslos um kumulative Werte, die keinerlei Rückschlüsse auf einzelne Personen zulassen.

Das Beratungsgespräch wird oft im Anschluss an die Akuttherapie gesucht
Im Jahr 2016 wurden in den beteiligten Beratungsstellen insgesamt 8200 Beratungen dokumentiert. Knapp 5000 Personen wurden versorgt, davon etwa ein Drittel Angehörige. Im Vergleich zum Vorjahr wurden in 2016 etwa 30 Prozent mehr Ratsuchende gezählt. Dies ist einerseits auf konsequentere Dokumentation zurückzuführen, weist aber auch auf eine tatsächlich gestiegene Nachfrage hin. Mehrheitlich (64 Prozent) nahmen Frauen das Beratungsangebot wahr. Dabei waren rund 71 Prozent der Ratsuchenden selbst erkrankt, fast 30 Prozent waren Angehörige.

Mit Blick auf die Art der Erkrankung überwog die Diagnose Brustkrebs (19 Prozent) gefolgt von Hautkrebs (17 Prozent) und Lungenkrebs (14 Prozent). In den meisten Fällen wurde die Beratungsstelle kurz nach der Diagnose oder nach Beendigung der Akuttherapie aufgesucht. Fast ein Drittel der Ratsuchenden nahm mehr als zwei Beratungsgespräche in Anspruch, knapp die Hälfte war mit einem Gespräch ausreichend versorgt. Dabei wurde nach wie vor das persönliche Gespräch (gegenüber telefonischer und schriftlicher Beratung) bevorzugt. Die Dauer eines „Vis à vis-Gesprächs“ wurde mit durchschnittlich 60 Minuten dokumentiert. Diese Angaben betreffen die reine Gesprächszeit und beinhalten keine Vor- und Nachbereitungszeiten durch die Berater.

„Die Tatsache, dass Erstkontakte insbesondere im Anschluss an die Akuttherapie erfolgen und dass gut die Hälfte mehrere Gespräche im Erkrankungsverlauf wahrnimmt, unterstreicht die besondere Bedeutung der ambulanten Versorgung durch psychosoziale Krebsberatungsstellen“, betont Anna Arning, stellvertretende Geschäftsführerin der Krebsgesellschaft NRW: „Vor dem Hintergrund steigender Neuerkrankungszahlen und kürzerer Liegezeiten in Kliniken ist davon auszugehen, dass der Bedarf an ambulanter psychoonkologischer Beratung weiter steigen wird. Die konsequente Einbindung ambulanter Krebsberatung in eine sektorenübergreifende psychoonkologische Versorgung ist wünschenswert. Ebenso wie ihre verlässliche Finanzierung“, so Frau Arning.

Jede im „Qualitätsverbund“ mitwirkende Krebsberatungsstelle erstellt mit Hilfe des Dokumentationssystems einen einrichtungsbezogenen Jahresbericht der dann in den Gesamtbericht des Verbundes eingeht. Dabei wurden Items ausgewählt, die eine übergeordnete Aussagekraft haben. Die Auswertung wurde in Beziehung zur Gesamtbevölkerung NRWs sowie zu Daten des Robert Koch-Instituts gesetzt. Zusätzlich wurden Strukturdaten der am Verbund beteiligten Einrichtungen erhoben. Alle im Qualitätsverbund zusammengeschlossenen Krebsberatungsstellen dokumentieren ihre Beratungsleistungen mit ausdrücklichem Einverständnis der jeweiligen Ratsuchenden.

Düsseldorf, 24. Oktober 2017

Die "Mutigen Männer" bekommen weibliche Verstärkung!

Als starkes Team gehen die "Mutigen Mädels" am 2. September 2017 bei der Benefiz-Regatta "Düsseldorf am Ruder für Menschen mit Krebs" an den Start. Beim ersten Training im Medienhafen machten Inga Hanke (ILCO NRW), Pia Jansen, Irina Brieden und Lena Vollmert (alle Krebsgesellschaft NRW) bereits eine sehr gute Figur. Spaß und Mut sind für die Damen Programm, denn das Team hat eine klare Botschaft: "Darmkrebsprävention geht uns alle an, Männer und Frauen!" Hierfür wurde kurzerhand die Aktion "Mutige Männer NRW" etwas abgewandelt. Bei dieser Kampagne geht es darum, (in erster Linie) Männer ab 55 Jahre zur Darmkrebsvorsorge zu motivieren. Der Gang zur Darmspiegelung kann Darmkrebs früh erkennen oder sogar ganz vermeiden. Die ILCO NRW führt die Aktion derzeit in ganz NRW durch.

Entstanden ist die MM-Kampagne im Jahre 2008 durch die Hand der Krebsgesellschaft NRW in Kooperation mit der BARMER. Bis 2015 wurde das Projekt deutschlandweit in vielen Städten durchgeführt und dann von der Deutschen ILCO NRW übernommen. Die Träger sind jedoch weiterhin die Krebsgesellschaft NRW und BARMER. Am 2. September werden die "Mutigen Mädels" in der Damen-Kategorie starten - als Botschafterinnen für "MM-Kampagne". Wer mehr über die Aktion erfahren möchte, kann dies am 2. September an der Hafenmeile tun. Hier sind die Krebsgesellschaft NRW und die ILCO NRW mit Ständenvertreten.

Als starkes Team gehen die "Mutigen Mädels" am 2. September 2017 bei der Benefiz-Regatta "Düsseldorf am Ruder für Menschen mit Krebs" an den Start. Beim ersten Training im Medienhafen machten Inga Hanke (ILCO NRW), Pia Jansen, Irina Brieden und Lena Vollmert (alle Krebsgesellschaft NRW) bereits eine sehr gute Figur. Spaß und Mut sind für die Damen Programm, denn das Team hat eine klare Botschaft: "Darmkrebsprävention geht uns alle an, Männer und Frauen!" Hierfür wurde kurzerhand die Aktion "Mutige Männer NRW" etwas abgewandelt. Bei dieser Kampagne geht es darum, (in erster Linie) Männer ab 55 Jahre zur Darmkrebsvorsorge zu motivieren. Der Gang zur Darmspiegelung kann Darmkrebs früh erkennen oder sogar ganz vermeiden. Die ILCO NRW führt die Aktion derzeit in ganz NRW durch.

Entstanden ist die MM-Kampagne im Jahre 2008 durch die Hand der Krebsgesellschaft NRW in Kooperation mit der BARMER. Bis 2015 wurde das Projekt deutschlandweit in vielen Städten durchgeführt und dann von der Deutschen ILCO NRW übernommen. Die Träger sind jedoch weiterhin die Krebsgesellschaft NRW und BARMER. Am 2. September werden die "Mutigen Mädels" in der Damen-Kategorie starten - als Botschafterinnen für "MM-Kampagne". Wer mehr über die Aktion erfahren möchte, kann dies am 2. September an der Hafenmeile tun. Hier sind die Krebsgesellschaft NRW und die ILCO NRW mit Ständenvertreten.

„Düsseldorf am Ruder für Menschen mit Krebs“ verzeichnet Teilnehmerrekord

DIE LEICHTMATROSEN SIND AUCH IN DIESEM JAHR WIEDER AM START. FOTO: DETLEV SEYB/RUDERCLUB GERMANIA/WWW.MEINRUDERBILD.DE
80 Teams rudern am 2. September 2017 im Medienhafen
Die Benefiz-Regatta „Düsseldorf am Ruder“ kann sich in diesem Jahr über rekordverdächtige Anmeldezahlen freuen. 80 Teams konnten Startplätze ergattern und treten am 2. September 2017 im Düsseldorfer Medienhafen gegeneinander an. Die ursprünglich vorgesehenen 60 Startplätzewaren kurze Zeit nach dem Kick-Off im Mai ausgebucht und wurden jetzt auf 80 erhöht. „Diese Zahl ist das absolute Maximum, um das Training und den Regattatag gut zu gestalten“, berichtet Kurt Nellessen von „Düsseldorf am Ruder e.V.“ Wie bereits im letzten Jahr ist der Verein Veranstalter der Regatta. Sportlicher Ausrichter ist der traditionsreiche Ruderclub Germania Düsseldorf e.V. Mit dem Erlös der Regatta wird die Krebsgesellschaft NRW unterstützt. Um die Arbeit für Krebsbetroffene dauerhaft zu sichern, ist die Krebsgesellschaft auf Spenden angewiesen.

Von Leichtmatrosen und Speedgirls – die Teams
„Das Interesse und die Kreativität der Teams, die sich angemeldet haben, begeistern uns auch in diesem Jahr“, berichtet Dr. Margret Schrader von der Krebsgesellschaft NRW. Allein die Namen steigern die Vorfreude: So werden am 02.09. Speedgirls, Rats-Rowdies,Courtyard Smashbrothers, und auch Leichtmatrosen an den Start gehen. Männer-und Frauenteams, Firmen, Kliniken, Vereine und Bildungseinrichtungen – alle sind dabei – vom Cecilien-Gymnasium bis hin zur Stadtverwaltung Düsseldorf. Für besondere Freude sorgte auch die Anmeldung zweier Teams der„Frauenselbsthilfe nach Krebs Landesverband NRW“. Neben dem Spaß geht es den Ruderinnen vor allem darum, zu zeigen, dass Menschen mit einer Krebserkrankung stark und aktiv sein können – eine Botschaft, die auch den Veranstaltern sehrwichtig ist.

Große Vorhaben brauchen Förderer und Botschafter
Unterstützt wird die Regatta vom forschenden Arzneimittelhersteller Janssen. Als Pharmasparte des Gesundheitskonzerns Johnson & Johnson engagiert sich Janssen mit Sitz in Neuss seit 30 Jahren für Patienten mit Krebs und forscht u.a. in den Bereichen Blut- oder Prostatakrebs. Einige der 800 Janssen-Mitarbeiter steigen bei der Regatta mit in die Boote.Weitere Unterstützer sind das Forum Gesundheitswirtschaft Düsseldorf e.V., das Courtyard by Marriott Düsseldorf, die Arbeitsgemeinschaft für Krebsbekämpfung, die ISR International School on the Rhine gGmbH, das Universitätstumorzentrum Düsseldorf, das Evangelische Krankenhaus Düsseldorf sowie das Marienhospital Düsseldorf.

Unter der Schirmherrschaft von OberbürgermeisterThomasGeisel wird die Benefiz-Regatta zudem von vielen namhaften Persönlichkeitenunterstützt: Städtische Paten sind der Beigeordnete für Personal und Gesundheitder Stadt Düsseldorf Prof. Dr. med. Andreas Meyer-Falcke und Sportamtsleiter Pascal Heithorn. Ärztlicher Unterstützer sind Professor Dr. Ullrich Graeven, Vorstandsvorsitzender der Krebsgesellschaft NRW und Professor Dr. med. Rainer Haas, Direktor des Universitätstumorzentrums Düsseldorf. AlssportlicherBotschafter steht der zweimalige Weltmeister und Olympiasieger im Deutschland-Achter Lukas Müller erneut bereit. Botschafter der Düsseldorfer Unternehmerschaft ist Dr. Klaus Vitalis Schulz, geschäftsführender Gesellschafter der Schulz & Sohn GmbH.

Krebsprävention und direkte Hilfe für Menschen mit Krebs
Mit dem Erlös der Benefiz-Regatta sollen Projekte der Krebsgesellschaft NRW gefördert werden. Hier ist die Krebsgesellschaft in vielen Bereichen aktiv: zum Beispiel in Kitas und Schulen, um im Rahmen der Hautkrebsprävention gezielt früh anzusetzen und den Schutz junger Haut ins Bewusstsein zu rücken. Für Betriebe bietet die Krebsgesellschaft NRW spezielle Schulungsangebote zur Darm-, Haut- und Blasenkrebsprävention sowie zur Brustkrebsfrüherkennung. Mit Blick auf die Versorgung von Krebspatienten macht sich die Krebsgesellschaft NRW für Behandlungsqualität und psychosoziale Krebsberatung stark. Als Anlaufstelle und Lotse im Gesundheitswesen bietet sie verlässliche Informationen. Erkrankte und Angehörige erfahren fachkundige psychosoziale Erstberatung im Rahmen einer Telefonsprechstunde. Für Düsseldorf und Umgebung steht Ratsuchenden eine ambulante psychosoziale Krebsberatungsstelle zur Verfügung.

Unterstützer oder Bootspate werden
Interessierte, die den Zweck der Benefiz-Regatta unterstützen möchten, sind herzlich willkommen.

80 Teams rudern am 2. September 2017 im Medienhafen
Die Benefiz-Regatta „Düsseldorf am Ruder“ kann sich in diesem Jahr über rekordverdächtige Anmeldezahlen freuen. 80 Teams konnten Startplätze ergattern und treten am 2. September 2017 im Düsseldorfer Medienhafen gegeneinander an. Die ursprünglich vorgesehenen 60 Startplätzewaren kurze Zeit nach dem Kick-Off im Mai ausgebucht und wurden jetzt auf 80 erhöht. „Diese Zahl ist das absolute Maximum, um das Training und den Regattatag gut zu gestalten“, berichtet Kurt Nellessen von „Düsseldorf am Ruder e.V.“ Wie bereits im letzten Jahr ist der Verein Veranstalter der Regatta. Sportlicher Ausrichter ist der traditionsreiche Ruderclub Germania Düsseldorf e.V. Mit dem Erlös der Regatta wird die Krebsgesellschaft NRW unterstützt. Um die Arbeit für Krebsbetroffene dauerhaft zu sichern, ist die Krebsgesellschaft auf Spenden angewiesen.

Von Leichtmatrosen und Speedgirls – die Teams
„Das Interesse und die Kreativität der Teams, die sich angemeldet haben, begeistern uns auch in diesem Jahr“, berichtet Dr. Margret Schrader von der Krebsgesellschaft NRW. Allein die Namen steigern die Vorfreude: So werden am 02.09. Speedgirls, Rats-Rowdies,Courtyard Smashbrothers, und auch Leichtmatrosen an den Start gehen. Männer-und Frauenteams, Firmen, Kliniken, Vereine und Bildungseinrichtungen – alle sind dabei – vom Cecilien-Gymnasium bis hin zur Stadtverwaltung Düsseldorf. Für besondere Freude sorgte auch die Anmeldung zweier Teams der„Frauenselbsthilfe nach Krebs Landesverband NRW“. Neben dem Spaß geht es den Ruderinnen vor allem darum, zu zeigen, dass Menschen mit einer Krebserkrankung stark und aktiv sein können – eine Botschaft, die auch den Veranstaltern sehrwichtig ist.

Große Vorhaben brauchen Förderer und Botschafter
Unterstützt wird die Regatta vom forschenden Arzneimittelhersteller Janssen. Als Pharmasparte des Gesundheitskonzerns Johnson & Johnson engagiert sich Janssen mit Sitz in Neuss seit 30 Jahren für Patienten mit Krebs und forscht u.a. in den Bereichen Blut- oder Prostatakrebs. Einige der 800 Janssen-Mitarbeiter steigen bei der Regatta mit in die Boote.Weitere Unterstützer sind das Forum Gesundheitswirtschaft Düsseldorf e.V., das Courtyard by Marriott Düsseldorf, die Arbeitsgemeinschaft für Krebsbekämpfung, die ISR International School on the Rhine gGmbH, das Universitätstumorzentrum Düsseldorf, das Evangelische Krankenhaus Düsseldorf sowie das Marienhospital Düsseldorf.

Unter der Schirmherrschaft von OberbürgermeisterThomasGeisel wird die Benefiz-Regatta zudem von vielen namhaften Persönlichkeitenunterstützt: Städtische Paten sind der Beigeordnete für Personal und Gesundheitder Stadt Düsseldorf Prof. Dr. med. Andreas Meyer-Falcke und Sportamtsleiter Pascal Heithorn. Ärztlicher Unterstützer sind Professor Dr. Ullrich Graeven, Vorstandsvorsitzender der Krebsgesellschaft NRW und Professor Dr. med. Rainer Haas, Direktor des Universitätstumorzentrums Düsseldorf. AlssportlicherBotschafter steht der zweimalige Weltmeister und Olympiasieger im Deutschland-Achter Lukas Müller erneut bereit. Botschafter der Düsseldorfer Unternehmerschaft ist Dr. Klaus Vitalis Schulz, geschäftsführender Gesellschafter der Schulz & Sohn GmbH.

Krebsprävention und direkte Hilfe für Menschen mit Krebs
Mit dem Erlös der Benefiz-Regatta sollen Projekte der Krebsgesellschaft NRW gefördert werden. Hier ist die Krebsgesellschaft in vielen Bereichen aktiv: zum Beispiel in Kitas und Schulen, um im Rahmen der Hautkrebsprävention gezielt früh anzusetzen und den Schutz junger Haut ins Bewusstsein zu rücken. Für Betriebe bietet die Krebsgesellschaft NRW spezielle Schulungsangebote zur Darm-, Haut- und Blasenkrebsprävention sowie zur Brustkrebsfrüherkennung. Mit Blick auf die Versorgung von Krebspatienten macht sich die Krebsgesellschaft NRW für Behandlungsqualität und psychosoziale Krebsberatung stark. Als Anlaufstelle und Lotse im Gesundheitswesen bietet sie verlässliche Informationen. Erkrankte und Angehörige erfahren fachkundige psychosoziale Erstberatung im Rahmen einer Telefonsprechstunde. Für Düsseldorf und Umgebung steht Ratsuchenden eine ambulante psychosoziale Krebsberatungsstelle zur Verfügung.

Unterstützer oder Bootspate werden
Interessierte, die den Zweck der Benefiz-Regatta unterstützen möchten, sind herzlich willkommen.

Die neuen Perspektiven sind da!

Es sind spannende Zeiten, denn wir (zumindest viele von uns) leben in zwei Welten: einer analogen und einer digitalen Welt. Wie wäre das Leben ohne Internet? Undenkbar! Recherchieren, Nachlesen, Posten, Kommentieren... als das ist für die meisten Alltag. Doch was ist, wenn es um „schwierige Themen" geht? Die aktuelle Ausgabe der Perspektiven beleuchtet das Thema „Krebs im Netz” von verschiedenen Seiten. Dabei haben wir uns die Fragen gestellt: Was bietet das Netz? Was suchen die Menschen und warum geben Betroffene so viel von sich preis? Die Zahl der Krebs-Blogs hat in den letzten Jahren enorm zugenommen. Menschen geben schonungslose Einblicke in ihr Leben mit Krebs. Was ist ihre Motivation? Was macht sie stark?

Auch die Krebsgesellschaft NRW ist im Netz sehr aktiv - mit unterschiedlichen Websites und „Social Media-Aktivitäten“. Lesen Sie all dies in den neuen "Perspektiven". Das Jahresmagazin kann auch als Printausgabe bei der Krebsgesellschaft NRW bestellt werden.

Es sind spannende Zeiten, denn wir (zumindest viele von uns) leben in zwei Welten: einer analogen und einer digitalen Welt. Wie wäre das Leben ohne Internet? Undenkbar! Recherchieren, Nachlesen, Posten, Kommentieren... als das ist für die meisten Alltag. Doch was ist, wenn es um „schwierige Themen" geht? Die aktuelle Ausgabe der Perspektiven beleuchtet das Thema „Krebs im Netz” von verschiedenen Seiten. Dabei haben wir uns die Fragen gestellt: Was bietet das Netz? Was suchen die Menschen und warum geben Betroffene so viel von sich preis? Die Zahl der Krebs-Blogs hat in den letzten Jahren enorm zugenommen. Menschen geben schonungslose Einblicke in ihr Leben mit Krebs. Was ist ihre Motivation? Was macht sie stark?

Auch die Krebsgesellschaft NRW ist im Netz sehr aktiv - mit unterschiedlichen Websites und „Social Media-Aktivitäten“. Lesen Sie all dies in den neuen "Perspektiven". Das Jahresmagazin kann auch als Printausgabe bei der Krebsgesellschaft NRW bestellt werden.

Neues Beratungsangebot für Paare bei Krebs

QUELLE: FOTOLIA
Zusammen ist man weniger allein! Das trifft auch auf die Extremsituation zu, wenn innerhalb einer Beziehung ein Partner an Krebs erkrankt. Der nicht erkrankte Partner gibt Halt, teilt die Sorgen und übernimmt nicht selten viele Alltagsaufgaben. Eine stabile Beziehung kann sich positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken. Aber was ist, wenn nicht alles glatt läuft und die Beziehung aus dem Gleichgewicht gerät? In dieser Situation kann es hilfreich sein, das Problem offen anzugehen und auch fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Eine solche Unterstützung bietet nun ein gemeinsames Projekt des Universitätstumorzentrums Düsseldorf (UTZ) und der Krebsgesellschaft NRW. Im Rahmen einer Studie können Partner bzw. Paare ein speziell auf sie zugeschnittenes Beratungsangebot in Anspruch nehmen.

Die Beratungen werden von einer Psychoonkologin geleitet und sind vertraulich und kostenfrei.Ziel des neuen Beratungsangebots ist eine Verbesserung der partnerschaftlichen Unterstützung bei Krebs. Dabei rückt der nicht erkrankte Partner vermehrt in den Fokus. „Es zeigt sich, dass Angehörige oftmals genauso stark belastet sind, wie die Erkrankten selbst. Dennoch stellen diese ihre Sorgen und Bedürfnisse meist gänzlich in den Hintergrund. Das ist eine normale Reaktion und kann auch erstmal funktionieren“, berichtet die Psychoonkologin Anna Arning, die das Projekt von Seiten der Krebsgesellschaft NRW betreut. „Wenn die Belastung jedoch zu groß wird, können die körperlichen, psychischen, sozialen oder auch wirtschaftlichen Folgen sehr massiv sein. Viele Paare zerbrechen dann daran. Dem wollen wir vorbeugen“, so Arning.Die Beratungsgespräche im Rahmen des Projekts werden entweder mit dem nicht erkrankten Partner allein oder mit dem Paar geführt. „Unser Ziel ist es, die Paare bei der Krankheitsbewältigung aktiv zu unterstützen, die Kommunikation in der Beziehung zu verbessern und die Lebensqualität wieder zu steigern“, erklärt André Karger, Oberarzt am Klinischen Institut für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und Leiter des Bereichs Psychoonkologie am UTZ. „Um dies zu erreichen, wollen wir erst einmal dazu motivieren, die Belastungen offen auszusprechen. Bereits hier herrscht in vielen Beziehungen bewusstes Schweigen oder die Partner sind einfach hilflos im Umgang miteinander angesichts der Schwere der Erkrankung“, so Karger.

Das neue Angebot soll den Düsseldorfer Bürgern unmittelbar und praktisch orientiert zu Gute kommen, es soll aber auch die Wissenschaft voranbringen. In Form einer Studie angelegt, sollen Erkenntnisse darüber gewonnen werden, inwiefern eine frühzeitige psychoonkologische Unterstützung Einfluss auf die Stabilität der Paarbeziehung und die gemeinsame Bewältigung der Krebserkrankung hat. Untersucht wird auch, inwiefern sich paarbezogenen Beratungen von Einzelberatungen des nicht erkrankten Partners im Ergebnis unterscheiden. Paare, die sich gegen eine Teilnahme an der Studie entscheiden, sich dennoch beraten lassen möchten, können das bestehende psychosoziale Beratungsangebot der Psychoonkologischen Ambulanz am Universitätstumorzentrum oder der Krebsberatung Düsseldorf in Anspruch nehmen.

Kontakt & Anmeldung zur Beratung
Universitätstumorzentrum Düsseldorf
Klinisches Institut für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Bozena Sowa, Psychoonkologin
Tel. 02 11 81 / 08 296
GemeinsamStarkSein@med.uni-duesseldorf.de

Die Beratungen finden statt in der Krebsberatung Düsseldorf
Fleher Straße 1
40223 Düsseldorf (Bilk)
Tel. 02 11 / 30 20 17-57
www.krebsberatungduesseldorf.de
info@krebsberatungduesseldorf.de

Zusammen ist man weniger allein! Das trifft auch auf die Extremsituation zu, wenn innerhalb einer Beziehung ein Partner an Krebs erkrankt. Der nicht erkrankte Partner gibt Halt, teilt die Sorgen und übernimmt nicht selten viele Alltagsaufgaben. Eine stabile Beziehung kann sich positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken. Aber was ist, wenn nicht alles glatt läuft und die Beziehung aus dem Gleichgewicht gerät? In dieser Situation kann es hilfreich sein, das Problem offen anzugehen und auch fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Eine solche Unterstützung bietet nun ein gemeinsames Projekt des Universitätstumorzentrums Düsseldorf (UTZ) und der Krebsgesellschaft NRW. Im Rahmen einer Studie können Partner bzw. Paare ein speziell auf sie zugeschnittenes Beratungsangebot in Anspruch nehmen.

Die Beratungen werden von einer Psychoonkologin geleitet und sind vertraulich und kostenfrei.Ziel des neuen Beratungsangebots ist eine Verbesserung der partnerschaftlichen Unterstützung bei Krebs. Dabei rückt der nicht erkrankte Partner vermehrt in den Fokus. „Es zeigt sich, dass Angehörige oftmals genauso stark belastet sind, wie die Erkrankten selbst. Dennoch stellen diese ihre Sorgen und Bedürfnisse meist gänzlich in den Hintergrund. Das ist eine normale Reaktion und kann auch erstmal funktionieren“, berichtet die Psychoonkologin Anna Arning, die das Projekt von Seiten der Krebsgesellschaft NRW betreut. „Wenn die Belastung jedoch zu groß wird, können die körperlichen, psychischen, sozialen oder auch wirtschaftlichen Folgen sehr massiv sein. Viele Paare zerbrechen dann daran. Dem wollen wir vorbeugen“, so Arning.Die Beratungsgespräche im Rahmen des Projekts werden entweder mit dem nicht erkrankten Partner allein oder mit dem Paar geführt. „Unser Ziel ist es, die Paare bei der Krankheitsbewältigung aktiv zu unterstützen, die Kommunikation in der Beziehung zu verbessern und die Lebensqualität wieder zu steigern“, erklärt André Karger, Oberarzt am Klinischen Institut für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und Leiter des Bereichs Psychoonkologie am UTZ. „Um dies zu erreichen, wollen wir erst einmal dazu motivieren, die Belastungen offen auszusprechen. Bereits hier herrscht in vielen Beziehungen bewusstes Schweigen oder die Partner sind einfach hilflos im Umgang miteinander angesichts der Schwere der Erkrankung“, so Karger.

Das neue Angebot soll den Düsseldorfer Bürgern unmittelbar und praktisch orientiert zu Gute kommen, es soll aber auch die Wissenschaft voranbringen. In Form einer Studie angelegt, sollen Erkenntnisse darüber gewonnen werden, inwiefern eine frühzeitige psychoonkologische Unterstützung Einfluss auf die Stabilität der Paarbeziehung und die gemeinsame Bewältigung der Krebserkrankung hat. Untersucht wird auch, inwiefern sich paarbezogenen Beratungen von Einzelberatungen des nicht erkrankten Partners im Ergebnis unterscheiden. Paare, die sich gegen eine Teilnahme an der Studie entscheiden, sich dennoch beraten lassen möchten, können das bestehende psychosoziale Beratungsangebot der Psychoonkologischen Ambulanz am Universitätstumorzentrum oder der Krebsberatung Düsseldorf in Anspruch nehmen.

Kontakt & Anmeldung zur Beratung
Universitätstumorzentrum Düsseldorf
Klinisches Institut für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Bozena Sowa, Psychoonkologin
Tel. 02 11 81 / 08 296
GemeinsamStarkSein@med.uni-duesseldorf.de

Die Beratungen finden statt in der Krebsberatung Düsseldorf
Fleher Straße 1
40223 Düsseldorf (Bilk)
Tel. 02 11 / 30 20 17-57
www.krebsberatungduesseldorf.de
info@krebsberatungduesseldorf.de

Masterplan-Untersuchung zur "Therapie des kolorektalen Karzinoms in zertifizierten Darmkrebszentren"

QUELLE: FOTOLIA
Die Ergebnisse einer Untersuchung mit dem Arbeitstitel „Datenabfrage ColonCA - Vergleich Zentren-Nicht-Zentren“, die noch im Rahmen des Masterplans II unter der Ägide von Prof. Dr. Heribert Jürgens durchgeführt wurde, konnte nun im Magazin der „Der Onkologe“ (12/2106) publiziert werden. Zum Inhalt: In 2014 wurden in NRW 41 Prozent aller Darmkrebspatienten in zertifizierten Zentren behandelt – mit steigender Tendenz. Zwar gibt es hinsichtlich der Therapieergebnisse eine positive Entwicklung bei Surrogatparametern in zertifizierten Darmkrebszentren, unklar blieb bisher jedoch der Einfluss einer Zentrumszertifizierung auf das Gesamtüberleben. Es wurde eine nichtinterventionelle retrospektive Beobachtungsstudie exemplarisch mit Routinedaten der Krankenkasse AOK Nordwest durchgeführt, die um Daten des Epidemiologischen Krebsregisters NRW ergänzt wurden. Hinsichtlich des Gesamtüberlebens konnte mit der beschriebenen Methodik beim Vergleich von zertifizierten gegen nichtzertifizierte Zentren kein signifikanter Unterschied gezeigt werden.

Der Onkologe, DOI 10.1007/s00761-016-0126-1

Die Ergebnisse einer Untersuchung mit dem Arbeitstitel „Datenabfrage ColonCA - Vergleich Zentren-Nicht-Zentren“, die noch im Rahmen des Masterplans II unter der Ägide von Prof. Dr. Heribert Jürgens durchgeführt wurde, konnte nun im Magazin der „Der Onkologe“ (12/2106) publiziert werden. Zum Inhalt: In 2014 wurden in NRW 41 Prozent aller Darmkrebspatienten in zertifizierten Zentren behandelt – mit steigender Tendenz. Zwar gibt es hinsichtlich der Therapieergebnisse eine positive Entwicklung bei Surrogatparametern in zertifizierten Darmkrebszentren, unklar blieb bisher jedoch der Einfluss einer Zentrumszertifizierung auf das Gesamtüberleben. Es wurde eine nichtinterventionelle retrospektive Beobachtungsstudie exemplarisch mit Routinedaten der Krankenkasse AOK Nordwest durchgeführt, die um Daten des Epidemiologischen Krebsregisters NRW ergänzt wurden. Hinsichtlich des Gesamtüberlebens konnte mit der beschriebenen Methodik beim Vergleich von zertifizierten gegen nichtzertifizierte Zentren kein signifikanter Unterschied gezeigt werden.

Der Onkologe, DOI 10.1007/s00761-016-0126-1