Hautkrebs

  • Man kann Hautkrebs früh erkennen!
  • Man kann Hautkrebs sogar vorbeugen!


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Die Haut

Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Sie wiegt 3 bis 5 Kilogramm und ist 1,5 bis 2 Quadratmeter groß. Sie reagiert auf äußere Einflüsse und färbt sich durch UV-Strahlung. 15 Minuten Sommersonne reichen aus, damit der Körper das lebenswichtige Vitamin D3 bilden kann. Alles darüber hinaus kann der Haut schaden und lässt sie altern.

Jede Haut ist anders. In Europa werden vier Hauttypen unterschieden, die unterschiedlich schnell und unterschiedlich stark auf UV-Strahlung reagieren. Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die Charakteristika der vier Hauttypen.

Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Sie wiegt 3 bis 5 Kilogramm und ist 1,5 bis 2 Quadratmeter groß. Sie reagiert auf äußere Einflüsse und färbt sich durch UV-Strahlung. 15 Minuten Sommersonne reichen aus, damit der Körper das lebenswichtige Vitamin D3 bilden kann. Alles darüber hinaus kann der Haut schaden und lässt sie altern.

Jede Haut ist anders. In Europa werden vier Hauttypen unterschieden, die unterschiedlich schnell und unterschiedlich stark auf UV-Strahlung reagieren. Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die Charakteristika der vier Hauttypen.

HAUTTYPENTABELLE
Die in der Tabelle beschriebene Eigenschutzzeit ist die Zeit, in der man sich ohne zusätzliche Sonnenschutzmittel in der Sonne aufhalten kann. Sie dient nur zur groben Orientierung und kann im Einzelfall sehr unterschiedlich sein.

Die in der Tabelle beschriebene Eigenschutzzeit ist die Zeit, in der man sich ohne zusätzliche Sonnenschutzmittel in der Sonne aufhalten kann. Sie dient nur zur groben Orientierung und kann im Einzelfall sehr unterschiedlich sein.

Hautkrebs

Hautkrebs ist die weltweit häufigste Krebserkrankung. 2012 gab es in Deutschland circa 228.000 Neuerkrankungen, davon circa 54.000 Neuerkrankungen in Nordrhein-Westfalen. Im Mittel erkrankt jeder vierte in Deutschland bis zum Alter von 75 Jahren an Hautkrebs. Die Tendenz ist weiter steigend. Männer erkranken insgesamt etwas öfter an Hautkrebs als Frauen. Im Jahr 2012 gab es bei Männern rund 120.000 Neuerkrankungen und bei Frauen etwa 108.000 Neuerkrankungen.

Hautkrebs hat ganz unterschiedliche Erscheinungsformen. Die häufigsten Hautkrebsarten sind der weiße Hautkrebs, darunter vor allem das Basalzellkarzinom und das Plattenepithelkarzinom, und der schwarze Hautkrebs, auch malignes Melanom genannt. Bei allen Hautkrebsformen gilt: je früher Hautkrebs festgestellt wird, umso besser sind die Heilungschancen.

Hautkrebs ist die weltweit häufigste Krebserkrankung. 2012 gab es in Deutschland circa 228.000 Neuerkrankungen, davon circa 54.000 Neuerkrankungen in Nordrhein-Westfalen. Im Mittel erkrankt jeder vierte in Deutschland bis zum Alter von 75 Jahren an Hautkrebs. Die Tendenz ist weiter steigend. Männer erkranken insgesamt etwas öfter an Hautkrebs als Frauen. Im Jahr 2012 gab es bei Männern rund 120.000 Neuerkrankungen und bei Frauen etwa 108.000 Neuerkrankungen.

Hautkrebs hat ganz unterschiedliche Erscheinungsformen. Die häufigsten Hautkrebsarten sind der weiße Hautkrebs, darunter vor allem das Basalzellkarzinom und das Plattenepithelkarzinom, und der schwarze Hautkrebs, auch malignes Melanom genannt. Bei allen Hautkrebsformen gilt: je früher Hautkrebs festgestellt wird, umso besser sind die Heilungschancen.

Risikofaktoren

Beim Hautkrebs kann man zwischen erworbenen und individuellen Risikofaktoren unterscheiden.

Erworbene Risikofaktoren sind:

  • Ein übermäßiger „Konsum“ von Sonnenlicht
  • Sonnenbrände, vor allem in der Kindheit und Jugend
  • Häufige Solariumgänge (Die in den Solarien maximal erlaubte Bestrahlungsstärke entspricht der Sonneneinstrahlung um 12 Uhr mittags am Äquator)


Individuelle Risikofaktoren sind:

  • Viele Pigmentmale (mehr als 40)
  • Atypische Muttermale
  • Helle sonnenempfindliche Haut, rotblonde Haare und Sommersprossen
  • Höhere Tendenz zu verbrennen als zu bräunen
  • Fortgeschrittenes Alter
  • Erbliche Vorbelastung für das maligne Melanom
  • Immunschwäche, z.B. bei HIV/Aids oder durch Medikamente nach einer Organtransplantation

Beim Hautkrebs kann man zwischen erworbenen und individuellen Risikofaktoren unterscheiden.

Erworbene Risikofaktoren sind:

  • Ein übermäßiger „Konsum“ von Sonnenlicht
  • Sonnenbrände, vor allem in der Kindheit und Jugend
  • Häufige Solariumgänge (Die in den Solarien maximal erlaubte Bestrahlungsstärke entspricht der Sonneneinstrahlung um 12 Uhr mittags am Äquator)


Individuelle Risikofaktoren sind:

  • Viele Pigmentmale (mehr als 40)
  • Atypische Muttermale
  • Helle sonnenempfindliche Haut, rotblonde Haare und Sommersprossen
  • Höhere Tendenz zu verbrennen als zu bräunen
  • Fortgeschrittenes Alter
  • Erbliche Vorbelastung für das maligne Melanom
  • Immunschwäche, z.B. bei HIV/Aids oder durch Medikamente nach einer Organtransplantation

Vorbeugung

Das Risiko an Hautkrebs zu erkranken, kann jeder durch eine Reihe von Verhaltensregeln selbst verringern. Folgende Dinge können Sie tun, um Ihr Risiko zu senken:

    1.Mittagssonne im Sommer meiden
    Hierbei müssen Sie nicht komplett die Sonne meiden, jedoch sollten Sie einige Aspekte bedenken. Verzichten Sie, wenn möglich, auf intensives Sonnen von 11 bis 15 Uhr, gewöhnen Sie sich langsam an die Sonne, halten Sie sich immer nur kurz in der Sonne auf, verhindern Sie Sonnenbrände und ziehen Sie Schatten vor.

    Das Vorbräunen im Solarium, um die Haut auf den Urlaub vorzubereiten, führt nicht zu einer Erhöhung des Eigenschutzes der Haut, sondern erhöht nur weiter das Risiko später an Hautkrebs zu erkranken.


    2.Bekleidung
    Benutzen Sie geeignete Kleidung, bestenfalls mit UV-Protektions-Faktor. Auch beim Baden ist Bekleidung erforderlich. Zudem sollten Sie darauf achten, dass Ihre Kopfbedeckung auch Augen, Ohren, Gesicht und Nacken schützt. Eine Sonnenbrille mit den Kennzeichnungen 100 Prozent UV-A und UV-B Schutz oder UV 400 bietet Schutz für die Augen. Bei den Sonnenbrillen sollte unbedingt auf das CE-Zeichen geachtet werden.


    3.Sonnenschutzcreme
    Unbedeckte Körperstellen sollten großzügig, dick und mehrmals am Tag eingecremt werden. Zudem sollte das Auftragen mehrmals wiederholt werden, vor allem nach dem Baden. Der Lichtschutzfaktor der Sonnencreme muss nach dem Alter, dem Hauttyp und der Intensität der Strahlung ausgewählt werden. Jugendliche und Erwachsene sollten mindestens eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 20 verwenden. Bei empfindlicher Haut oder dem Aufenthalt im Gebirge oder südlichen Ländern, sollte ein höherer Lichtschutzfaktor angewandt werden. Das gewählte Sonnenschutzmittel sollte zudem UV-A und UV-B Filter enthalten. Die Sonnencreme verlängert die Eigenschutzzeit in Abhängigkeit des Lichtschutzfaktors. Zum Beispiel: Bei einer Eigenschutzzeit von 10 Minuten und einem Lichtschutzfaktor von 15 beträgt die Zeit, in der der Schutz vor Sonnenbrand besteht, 150 Minuten. Erneutes Eincremen nach Ablauf dieser Zeit, verlängert den Schutz nicht.


    4.Weitere Schutzmaßnahmen
    Meiden Sie das Solarium. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist die Benutzung von öffentlichen Solarien untersagt. Achten Sie auf den UV-Index (UVI), der Ihnen zeigt, wie stark die Strahlung an einem Tag ist.
    Einen guten Überblick ab welchem UV-Index welche Schutzmaßnahmen notwendig sind, bietet eine Tabelle des Bundesamtes für Strahlenschutz, die Sie unter folgendem Link finden können:

Das Risiko an Hautkrebs zu erkranken, kann jeder durch eine Reihe von Verhaltensregeln selbst verringern. Folgende Dinge können Sie tun, um Ihr Risiko zu senken:

    1.Mittagssonne im Sommer meiden
    Hierbei müssen Sie nicht komplett die Sonne meiden, jedoch sollten Sie einige Aspekte bedenken. Verzichten Sie, wenn möglich, auf intensives Sonnen von 11 bis 15 Uhr, gewöhnen Sie sich langsam an die Sonne, halten Sie sich immer nur kurz in der Sonne auf, verhindern Sie Sonnenbrände und ziehen Sie Schatten vor.

    Das Vorbräunen im Solarium, um die Haut auf den Urlaub vorzubereiten, führt nicht zu einer Erhöhung des Eigenschutzes der Haut, sondern erhöht nur weiter das Risiko später an Hautkrebs zu erkranken.


    2.Bekleidung
    Benutzen Sie geeignete Kleidung, bestenfalls mit UV-Protektions-Faktor. Auch beim Baden ist Bekleidung erforderlich. Zudem sollten Sie darauf achten, dass Ihre Kopfbedeckung auch Augen, Ohren, Gesicht und Nacken schützt. Eine Sonnenbrille mit den Kennzeichnungen 100 Prozent UV-A und UV-B Schutz oder UV 400 bietet Schutz für die Augen. Bei den Sonnenbrillen sollte unbedingt auf das CE-Zeichen geachtet werden.


    3.Sonnenschutzcreme
    Unbedeckte Körperstellen sollten großzügig, dick und mehrmals am Tag eingecremt werden. Zudem sollte das Auftragen mehrmals wiederholt werden, vor allem nach dem Baden. Der Lichtschutzfaktor der Sonnencreme muss nach dem Alter, dem Hauttyp und der Intensität der Strahlung ausgewählt werden. Jugendliche und Erwachsene sollten mindestens eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 20 verwenden. Bei empfindlicher Haut oder dem Aufenthalt im Gebirge oder südlichen Ländern, sollte ein höherer Lichtschutzfaktor angewandt werden. Das gewählte Sonnenschutzmittel sollte zudem UV-A und UV-B Filter enthalten. Die Sonnencreme verlängert die Eigenschutzzeit in Abhängigkeit des Lichtschutzfaktors. Zum Beispiel: Bei einer Eigenschutzzeit von 10 Minuten und einem Lichtschutzfaktor von 15 beträgt die Zeit, in der der Schutz vor Sonnenbrand besteht, 150 Minuten. Erneutes Eincremen nach Ablauf dieser Zeit, verlängert den Schutz nicht.


    4.Weitere Schutzmaßnahmen
    Meiden Sie das Solarium. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist die Benutzung von öffentlichen Solarien untersagt. Achten Sie auf den UV-Index (UVI), der Ihnen zeigt, wie stark die Strahlung an einem Tag ist.
    Einen guten Überblick ab welchem UV-Index welche Schutzmaßnahmen notwendig sind, bietet eine Tabelle des Bundesamtes für Strahlenschutz, die Sie unter folgendem Link finden können:

    Sollten Sie Medikamente einnehmen oder eine Autoimmunerkrankung haben, achten Sie auf einen konsequenten Licht- und Sonnenschutz. Informationen über den aktuellen UV-Index in Ihrer Region finden Sie auf folgender Seite:

    Sollten Sie Medikamente einnehmen oder eine Autoimmunerkrankung haben, achten Sie auf einen konsequenten Licht- und Sonnenschutz. Informationen über den aktuellen UV-Index in Ihrer Region finden Sie auf folgender Seite:

Eine Übersicht der durchschnittlichen UV-Index – Werte der einzelnen Monate in verschiedenen Ländern bietet Ihnen folgende Tabelle:

Eine Übersicht der durchschnittlichen UV-Index – Werte der einzelnen Monate in verschiedenen Ländern bietet Ihnen folgende Tabelle:

UV-INDEX WERTE EINZELNE LäNDER

    5.Sonnenschutz für Kinder
    Säuglinge unter einem Jahr sollten nicht der direkten Sonne ausgesetzt werden, da sie noch schutzlos vor UV-Strahlung sind. Auf das Eincremen mit Sonnencreme sollte im ersten Lebensjahr verzichtet werden. Bei Kindern, die älter als ein Jahr sind, sollten Sonnenschutzmittel mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30 und sonnengerechte Kleidung inklusive Kopfbedeckung benutzt werden. Kinder sollten sich vorzugsweise im Schatten aufhalten.


Weitere Informationen zu diesen und weiteren Verhaltensregeln erhalten Sie auf folgender Seite des Bundesamtes für Strahlenschutz:

    5.Sonnenschutz für Kinder
    Säuglinge unter einem Jahr sollten nicht der direkten Sonne ausgesetzt werden, da sie noch schutzlos vor UV-Strahlung sind. Auf das Eincremen mit Sonnencreme sollte im ersten Lebensjahr verzichtet werden. Bei Kindern, die älter als ein Jahr sind, sollten Sonnenschutzmittel mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30 und sonnengerechte Kleidung inklusive Kopfbedeckung benutzt werden. Kinder sollten sich vorzugsweise im Schatten aufhalten.


Weitere Informationen zu diesen und weiteren Verhaltensregeln erhalten Sie auf folgender Seite des Bundesamtes für Strahlenschutz:

Früherkennung

Eine Möglichkeit Hautkrebs frühzeitig zu erkennen, ist die Selbstbeobachtung. Jede Hautveränderung, die über mehrere Wochen oder gar Monate nicht abheilt, sollte von einem Arzt begutachtet werden. Bei der Selbstbeobachtung kann man sich an der ABCDE-Regel orientieren. Die einzelnen Buchstaben stehen hierbei für verschiedene Aspekte eines Muttermals, auf die man achten sollte. Wenn eines der folgenden Merkmale zutrifft, sollten Sie das Muttermal Ihrem Arzt zeigen.

A = Asymmetrisch geformtes Muttermal

  • Ein Muttermal ist ungleichmäßig geformt oder die Form eines bereits vorhandenen Muttermals verändert sich


B = Begrenzung eines Muttermals ist unregelmäßig

  • Ein dunkles Muttermal hat verwischte Konturen oder wächst ausgefranst in den gesunden Hautbereich


C = Colorit (unterschiedliche Färbung eines Muttermals)

  • Ein Muttermal, das nicht gleichmäßig in der Farbe ist, sondern mit rosafarbenen, grauen oder schwarzen Punkten vermischt ist. Das könnte auf ein malignes Melanom hinweisen.


D = Durchmesser von mehr als 2mm / Dynamik

  • Ein Muttermal, das größer als 2mm im Durchmesser ist, sollte von einem Arzt überprüft werden
  • Es sollte darauf geachtet werden, in welchem Umfang und wie schnell sich die Farbe, Dicke und Größe eines Muttermals verändert


E = Entwicklung (Wachstum des Muttermals)

  • Veränderungen eines Muttermals innerhalb der letzten drei Monate sollten von ärztlicher Seite kontrolliert werden



Hautkrebs-Screening

Die gesetzliche Möglichkeit zur Früherkennung von Hautkrebs ist das flächendeckende Angebot zur Untersuchung der Haut, das Hautkrebs-Screening. Hierbei wird die ganze Haut alle 2 Jahre von einem qualifizierten Arzt untersucht. Zur Durchführung berechtigt sind sowohl Dermatologen als auch hausärztlich tätige Fachärzte für Allgemeinmedizin, für Innere Medizin, praktische Ärzte sowie Gynäkologen oder auch Urologen, die eine entsprechende Weiterbildung vorweisen können. Die Teilnahme ist für jeden freiwillig. Die Kosten der Untersuchung werden von den gesetzlichen Krankenkassen für Personen ab 35 Jahren übernommen. Teilweise wird die Untersuchung auch schon in jüngeren Jahren bezahlt. Ob dies bei Ihnen der Fall ist, erfahren Sie bei Ihrer Krankenkasse.

Das Ziel des gesetzlichen Hautkrebs-Früherkennungsprogramms ist es, durch das frühere Erkennen von Hautkrebs bessere Heilungschancen zu erreichen und dadurch die Anzahl der Sterbefälle durch Hautkrebs zu verringern.

Ablauf der Untersuchung:
Zuerst erfolgt ein Vorgespräch zur Krankheitsgeschichte, bei der der Arzt feststellt, ob ein erhöhtes Risiko für Hautkrebs vorliegt. Danach erfolgt die Untersuchung der Haut mit bloßem Auge oder mittels eines Auflichtmikroskops. Die Untersuchung der Haut mit Hilfe eines Auflichtmikroskops ist eine empfehlenswerte Methode zur diagnostischen Bewertung von Muttermalen, jedoch ist sie nur bei erfahrenen und geschulten Dermatologen sinnvoll. Zudem kann sie die histologische Untersuchung nicht ersetzen. In den meisten Fällen ist die Untersuchung der Haut mit Hilfe eines Auflichtmikroskops eine kostenpflichtige individuelle Gesundheitsleistung (IGeL), aber manche Krankenkassen übernehmen die Kosten. Ob dies bei Ihnen der Fall ist, erfahren Sie bei Ihrer Krankenkasse.

Das Hautkrebs-Screening ist eine unkomplizierte Untersuchung, bedarf keinerlei Vorbereitung und ist absolut schmerzfrei.

Tipp: Entfernen Sie vor der Untersuchung Nagellack, da Hautkrebs auch unter den Nägeln entstehen kann, und verzichten Sie auf Make-up.

Bei Verdacht wird eine Gewebeprobe entnommen und in einem Labor histologisch untersucht. Im Falle eines positiven Befundes wird Ihr Arzt die weitere medizinische Vorgehensweise mit Ihnen besprechen.

Wird Hautkrebs rechtzeitig diagnostiziert, liegt die Heilungschance bei mehr als 90 Prozent.

Die Vorteile des Hautkrebs-Screenings:

  • Tumore können in einem frühen Stadium erkannt werden
  • Die Untersuchung verursacht keine Schmerzen und ist einfach durchzuführen


Mögliche Risiken des Hautkrebs-Screenings:

  • Es besteht die Möglichkeit, dass ein Verdacht auf Hautkrebs entsteht, obwohl es kein Hautkrebs ist (falsch-positiver Befund)
  • Es besteht die Möglichkeit, dass ein Hautkrebs bei der Untersuchung nicht erkannt oder übersehen wird (falsch-negativer Befund)




Das unten stehende Merkblatt des Krebsinformationsdienstes führt noch einmal alle wichtigen Informationen zu den Früherkennungsmöglichkeiten zusammen.

Eine Möglichkeit Hautkrebs frühzeitig zu erkennen, ist die Selbstbeobachtung. Jede Hautveränderung, die über mehrere Wochen oder gar Monate nicht abheilt, sollte von einem Arzt begutachtet werden. Bei der Selbstbeobachtung kann man sich an der ABCDE-Regel orientieren. Die einzelnen Buchstaben stehen hierbei für verschiedene Aspekte eines Muttermals, auf die man achten sollte. Wenn eines der folgenden Merkmale zutrifft, sollten Sie das Muttermal Ihrem Arzt zeigen.

A = Asymmetrisch geformtes Muttermal

  • Ein Muttermal ist ungleichmäßig geformt oder die Form eines bereits vorhandenen Muttermals verändert sich


B = Begrenzung eines Muttermals ist unregelmäßig

  • Ein dunkles Muttermal hat verwischte Konturen oder wächst ausgefranst in den gesunden Hautbereich


C = Colorit (unterschiedliche Färbung eines Muttermals)

  • Ein Muttermal, das nicht gleichmäßig in der Farbe ist, sondern mit rosafarbenen, grauen oder schwarzen Punkten vermischt ist. Das könnte auf ein malignes Melanom hinweisen.


D = Durchmesser von mehr als 2mm / Dynamik

  • Ein Muttermal, das größer als 2mm im Durchmesser ist, sollte von einem Arzt überprüft werden
  • Es sollte darauf geachtet werden, in welchem Umfang und wie schnell sich die Farbe, Dicke und Größe eines Muttermals verändert


E = Entwicklung (Wachstum des Muttermals)

  • Veränderungen eines Muttermals innerhalb der letzten drei Monate sollten von ärztlicher Seite kontrolliert werden



Hautkrebs-Screening

Die gesetzliche Möglichkeit zur Früherkennung von Hautkrebs ist das flächendeckende Angebot zur Untersuchung der Haut, das Hautkrebs-Screening. Hierbei wird die ganze Haut alle 2 Jahre von einem qualifizierten Arzt untersucht. Zur Durchführung berechtigt sind sowohl Dermatologen als auch hausärztlich tätige Fachärzte für Allgemeinmedizin, für Innere Medizin, praktische Ärzte sowie Gynäkologen oder auch Urologen, die eine entsprechende Weiterbildung vorweisen können. Die Teilnahme ist für jeden freiwillig. Die Kosten der Untersuchung werden von den gesetzlichen Krankenkassen für Personen ab 35 Jahren übernommen. Teilweise wird die Untersuchung auch schon in jüngeren Jahren bezahlt. Ob dies bei Ihnen der Fall ist, erfahren Sie bei Ihrer Krankenkasse.

Das Ziel des gesetzlichen Hautkrebs-Früherkennungsprogramms ist es, durch das frühere Erkennen von Hautkrebs bessere Heilungschancen zu erreichen und dadurch die Anzahl der Sterbefälle durch Hautkrebs zu verringern.

Ablauf der Untersuchung:
Zuerst erfolgt ein Vorgespräch zur Krankheitsgeschichte, bei der der Arzt feststellt, ob ein erhöhtes Risiko für Hautkrebs vorliegt. Danach erfolgt die Untersuchung der Haut mit bloßem Auge oder mittels eines Auflichtmikroskops. Die Untersuchung der Haut mit Hilfe eines Auflichtmikroskops ist eine empfehlenswerte Methode zur diagnostischen Bewertung von Muttermalen, jedoch ist sie nur bei erfahrenen und geschulten Dermatologen sinnvoll. Zudem kann sie die histologische Untersuchung nicht ersetzen. In den meisten Fällen ist die Untersuchung der Haut mit Hilfe eines Auflichtmikroskops eine kostenpflichtige individuelle Gesundheitsleistung (IGeL), aber manche Krankenkassen übernehmen die Kosten. Ob dies bei Ihnen der Fall ist, erfahren Sie bei Ihrer Krankenkasse.

Das Hautkrebs-Screening ist eine unkomplizierte Untersuchung, bedarf keinerlei Vorbereitung und ist absolut schmerzfrei.

Tipp: Entfernen Sie vor der Untersuchung Nagellack, da Hautkrebs auch unter den Nägeln entstehen kann, und verzichten Sie auf Make-up.

Bei Verdacht wird eine Gewebeprobe entnommen und in einem Labor histologisch untersucht. Im Falle eines positiven Befundes wird Ihr Arzt die weitere medizinische Vorgehensweise mit Ihnen besprechen.

Wird Hautkrebs rechtzeitig diagnostiziert, liegt die Heilungschance bei mehr als 90 Prozent.

Die Vorteile des Hautkrebs-Screenings:

  • Tumore können in einem frühen Stadium erkannt werden
  • Die Untersuchung verursacht keine Schmerzen und ist einfach durchzuführen


Mögliche Risiken des Hautkrebs-Screenings:

  • Es besteht die Möglichkeit, dass ein Verdacht auf Hautkrebs entsteht, obwohl es kein Hautkrebs ist (falsch-positiver Befund)
  • Es besteht die Möglichkeit, dass ein Hautkrebs bei der Untersuchung nicht erkannt oder übersehen wird (falsch-negativer Befund)




Das unten stehende Merkblatt des Krebsinformationsdienstes führt noch einmal alle wichtigen Informationen zu den Früherkennungsmöglichkeiten zusammen.

Therapie

Bei allen Hautkrebsarten ist für die Wahl der Behandlungsmethode das Ergebnis der Untersuchung des entnommenen Gewebes unter dem Mikroskop entscheidend. Die Behandlung richtet sich hierbei immer nach der Art und dem Wachstumsstadium des Tumors. Im fortgeschrittenen Stadium kann zum Beispiel eine Chemotherapie notwendig sein. Das A und O der Behandlung ist bei Hautkrebs jedoch die operative Entfernung. Hier wird bei der Entfernung des Tumors auch das umliegende Gewebe entfernt, um sicher zu gehen, dass der Tumor vollständig entfernt wurde.

Bei allen Hautkrebsarten ist für die Wahl der Behandlungsmethode das Ergebnis der Untersuchung des entnommenen Gewebes unter dem Mikroskop entscheidend. Die Behandlung richtet sich hierbei immer nach der Art und dem Wachstumsstadium des Tumors. Im fortgeschrittenen Stadium kann zum Beispiel eine Chemotherapie notwendig sein. Das A und O der Behandlung ist bei Hautkrebs jedoch die operative Entfernung. Hier wird bei der Entfernung des Tumors auch das umliegende Gewebe entfernt, um sicher zu gehen, dass der Tumor vollständig entfernt wurde.

Quellen

  • Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (2015). Hautkrebs. Verfügbar unter: http://www.unserehaut.de/de/unsere-haut/Hautkrebs.php (26.02.2016).
  • Bundesamt für Strahlenschutz (2014). Was ist der UV-Index? Verfügbar unter: http://www.bfs.de/DE/themen/opt/uv/uv-index/einfuehrung/einfuehrung_node.html (26.02.2016).
  • Bundesamt für Strahlenschutz (2015). Wie schütze ich mich vor UV-Strahlung?. Verfügbar unter: http://www.bfs.de/DE/themen/opt/uv/sonne/grundlagen/schutz.html (16.03.2016).
  • Deutsche Krebsgesellschaft (2015). Malignes Melanom („Schwarzer Hautkrebs“). Verfügbar unter: http://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/hautkrebs/malignes-melanom-schwarzer-hautkrebs.html (12.02.2016).
  • Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. (2013). Hautkrebs: Früherkennung, Therapie, Nachsorge. Düsseldorf: Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen.
  • Krebsinformationsdienst. (2013). Hautkrebs: Basaliome, Plattenepithelkarzinome, maligne Melanome. Verfügbar unter: https://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/weitere-tumorarten/hautkrebs.php (12.02.2016).
  • Krebsregister NRW. Interaktive Datenabfrage. Verfügbar unter: http://www.krebsregister.nrw.de/index.php?id=144&no_cache=1 (12.02.2016).
  • Leitlinienprogramm Onkologie (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V., Deutsche Krebsgesellschaft e.V. & Deutsche Krebshilfe e.V.) (2014). S3-Leitlinie Prävention von Hautkrebs. Langversion 1.1. AWMF Registernummer: 032/052OL. Verfügbar unter: http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/032-052OLl_Pr%C3%A4vention_von_Hautkrebs_2014-04.pdf (26.02.2016). Berlin: Office des Leitlinienprogramms.
  • Robert Koch-Institut (2015). Krebs in Deutschland 2011/2012. Berlin: Robert Koch-Institut.
  • Schwegler, J.S. & Lucius, R. (2011). Der Mensch - Anatomie und Physiologie. Stuttgart: Thieme Verlag.


  • Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (2015). Hautkrebs. Verfügbar unter: http://www.unserehaut.de/de/unsere-haut/Hautkrebs.php (26.02.2016).
  • Bundesamt für Strahlenschutz (2014). Was ist der UV-Index? Verfügbar unter: http://www.bfs.de/DE/themen/opt/uv/uv-index/einfuehrung/einfuehrung_node.html (26.02.2016).
  • Bundesamt für Strahlenschutz (2015). Wie schütze ich mich vor UV-Strahlung?. Verfügbar unter: http://www.bfs.de/DE/themen/opt/uv/sonne/grundlagen/schutz.html (16.03.2016).
  • Deutsche Krebsgesellschaft (2015). Malignes Melanom („Schwarzer Hautkrebs“). Verfügbar unter: http://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/hautkrebs/malignes-melanom-schwarzer-hautkrebs.html (12.02.2016).
  • Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. (2013). Hautkrebs: Früherkennung, Therapie, Nachsorge. Düsseldorf: Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen.
  • Krebsinformationsdienst. (2013). Hautkrebs: Basaliome, Plattenepithelkarzinome, maligne Melanome. Verfügbar unter: https://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/weitere-tumorarten/hautkrebs.php (12.02.2016).
  • Krebsregister NRW. Interaktive Datenabfrage. Verfügbar unter: http://www.krebsregister.nrw.de/index.php?id=144&no_cache=1 (12.02.2016).
  • Leitlinienprogramm Onkologie (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V., Deutsche Krebsgesellschaft e.V. & Deutsche Krebshilfe e.V.) (2014). S3-Leitlinie Prävention von Hautkrebs. Langversion 1.1. AWMF Registernummer: 032/052OL. Verfügbar unter: http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/032-052OLl_Pr%C3%A4vention_von_Hautkrebs_2014-04.pdf (26.02.2016). Berlin: Office des Leitlinienprogramms.
  • Robert Koch-Institut (2015). Krebs in Deutschland 2011/2012. Berlin: Robert Koch-Institut.
  • Schwegler, J.S. & Lucius, R. (2011). Der Mensch - Anatomie und Physiologie. Stuttgart: Thieme Verlag.